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Warum Obst und Gemüse getrennt aufbewahren?

Salate bekommen braunrote Flecken auf den Blattrippen und werden gelb. Kartoffeln keimen und schrumpfen, Gurken werden gelb und weich und die Blätter von Dill, Kohl und Petersilie bekommen eine gelbliche Farbe. Möhren können bitter werden, Rosenkohl verliert sein Aroma und Zwiebeln ihre Schärfe. Sogar Blumen in der Vase welken schneller. Schuld an diesen Veränderungen hat das Ethylen (Äthylen), ein Ektohormon. Das Reifegas wird vor allem von Obst ausgeschieden und beeinflusst die Lagerfähigkeit von Obst und Gemüse. Diese Beeinflussung der Pflanzen durch Ethylen auf anderen Pflanzen der gleichen Art wird auch Allelopathie genannt. Es gibt Obst- und Gemüsesorten, die keine oder eine hohe Ethylenempfindlichkeit haben und unterschiedliche Ethylenproduzenten sind. Besonders viel Ethylen entsteht bei der Reifung von Äpfeln, Aprikosen, Avocados, Baumtomaten, Birnen, Papayas, Passionsfrüchten, Pfirsichen/Nektarinen. Gemüse wie Kürbis, Paprika oder Radieschen dürfen ruhig mit Äpfeln zusammen lagern, da sie nicht besonders stark auf Ethylen reagieren. Bei den meisten Gemüsesorten führt das Reifegas dagegen zur schnelleren Reife und Alterung. Um ganz sicher zu gehen, sollten Obst und Gemüse möglichst getrennt aufbewahrt werden, um eine Allelopathie zu verhindern.

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